Peugeot e-208 GT – Testbericht

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Die neue Generation des Peugeot ist erstmals auch in einer rein elektrischen Version erhältlich. Wir haben den e-208 in der Top-Ausstattung zum Test begrüßt.

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Mit dem neuen 208 hat Peugeot frischen Schwung ins Kleinwagensegment gebracht. Neben der sehr gelungenen Optik besticht der kleine Peugeot vor allem mit der großen Auswahl an Motorisierungen.

Die Kunden können zwischen Benzin-, Diesel- oder Elektromotor wählen, womit für jedes Einsatzgebiet die passende Motorisierung zur Verfügung steht.

Für unseren Test haben wir diesmal die Elektro-Version des neuen 208 gewählt, eine Motorisierung, die zu einem City-Flitzer besonders gut passt. Immerhin erreicht man gerade in der Stadt mit einem Elektroauto die beste Umweltbilanz und höchste Reichweite.

Preislich startet der elektrische 208 in Active-Ausstattung bei 32.600,- Euro, für unseren Test haben wir aber die sportliche Topversion, den e-208 GT, gewählt.

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Im Listenpreis von 38.000,- Euro ist dann nicht nur der dynamische Look enthalten, es gibt auch so gut wie keine Extras mehr, da schon alles was das Herz begehrt serienmäßig an Bord ist.

Unter anderem gibt es Full-LED-Scheinwerfer, einen adaptiven Tempomat, einen 10“-Touchscreen mit Navi, eine Einparkhilfe vorne und hinten, ein Keyless-System, eine Klimaautomatik, das i-Cockpit und noch vieles mehr.

Optional hatten wir nur noch die 840,- Euro teure Vertigo Blau Metalliclackierung an Bord, womit man bei einem Gesamtpreis von 38.840,- Euro anlangt.

Sehr moderner und gemütlicher Innenraum

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Dem Preis entsprechend hochwertig und modern zeigt sich der Innenraum im e-208 GT. Wir sind nach wie vor immer wieder vom Peugeot i-Cockpit begeistert, welches vor allem der sportlichen Topversion besonders gut steht.

Die Kombination aus hoch positioniertem 3D-Digitaltacho und kleinem, griffigem Sportlederlenkrad vermittelt schon im Stand einen sehr sportlichen Touch.

Sehr gut stehen dem Peugeot e-208 GT auch die Sportsitze mit Velours- und Lederbezug sowie die hellen Kontrastnähte und die Dekoreinlagen im Carbon -Look.

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Der Innenraum wirkt auf jeden Fall sehr hochwertig und kann es mit der deutschen Premium-Konkurrenz aufnehmen. Auch die Verarbeitung ist erste Klasse, und so fühlt man sich auf Anhieb wohl.

Sehr gelungen ist auch der 10“-Touchscreen, der schnell reagiert, sich einfach bedienen lässt und dennoch für wichtige Funktionen Schnellwahltasten und einen Lautstärkeregler auf der Mittelkonsole bereit hält.

Für Fahrer und Beifahrer bietet der e-208 auch viel Platz, man hat hier sogar das Gefühl in einem Fahrzeug einer höheren Klasse unterwegs zu sein. Die Sportsitze sind zudem sehr bequem und bieten perfekten Seitenhalt.

Geräumiger Kofferraum

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Dr. Marianne Skarics-Gruber

Im Fond geht es der Klasse entsprechend etwas enger zu, dafür kann das Kofferraumvolumen mit 309 bis 1.004 Litern Fassungsvermögen mit viel Raum glänzen. Dies ist auch notwendig, da die vielen mitgelieferten Ladekabeln auch schon jede Menge Platz einnehmen.

Bei der Motorisierung der Elektroautos setzt Peugeot bislang auf einen einzigen Motor, der sich in der Praxis als absolut ideale Besetzung empfiehlt.

Der 136 PS (100 kW) starke Elektromotor ist nämlich unter Einbeziehung aller relevanten Details eine perfekte Kombination für ein Elektroauto.

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Dr. Marianne Skarics-Gruber

Auf der einen Seite bietet er noch genug Fahrspaß, um es beim Sprint sogar mit deutlich stärkeren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor aufnehmen zu können, auf der anderen Seite ist er sparsam genug, um mit einer vergleichsweise kleinen Batterie recht weit zu kommen.

Im Prinzip alles Attribute, die für eine sinnvolle Elektrifizierung notwendig sind. Bei über 400 PS starken und über 2,5 Tonnen schweren Elektro-SUV mit bis zu 100 kWh großen Batterien macht die E-Mobilität in Bezug auf die verschwendeten Ressourcen ja kaum Sinn.

Beim e-208 zeigt sich die Sinnhaftigkeit der E-Mobilität aber sehr deutlich. Mit der 50 kWh großen Batterie soll man bis zu 340 Kilometer weit kommen.

Realistische Reichweite laut Werk

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

In der Praxis haben wir bei winterlichen Temperaturen eine Reichweite von knapp über 300 Kilometern erzielt, womit der angegebene Wert sogar sehr realistisch ist.

Dabei muss man weder auf Fahrspaß noch auf Komfort verzichten. Wir haben während unseres Tests weder auf die Klimatisierung, noch auf andere Annehmlichkeiten, die Strom fressen, verzichtet.

Der Fahrer kann zudem aus verschiedenen Fahrmodi wählen, wobei wir den normalen Modus gewählt haben. Im Eco-Modus werden alle Systeme auf absolute Sparsamkeit getrimmt, wodurch die Reichweite nochmals höher ist.

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und ohne Klimaanlage auskommt, der wird durchaus auch 400 Kilometer mit dem e-208 schaffen.

Im Sport-Modus wiederum, der schon fast Sportauto-Feeling bietet, wird es schwer sein auf 250 Kilometer Reichweite zu kommen. Es liegt also ganz in der Hand des Fahrers, wie weit er mit dem Elektroauto kommt.

Wer die volle Leistung abruft, sprintet in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h elektronisch begrenzt, damit auch die Reichweite nicht zu sehr leidet.

Viel Fahrspaß

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Auf jeden Fall kommt im e-208 der Fahrspaß nicht zu kurz. Dank des niedrigen Schwerpunkts fährt sich der e-208 wie auf Schienen. Hinzu kommt das bereits erwähnte kleine Lenkrad, was den e-208 in Kombination mit der sehr direkten Auslegung zu einem überaus wendigen Auto macht.

Hier übertrumpft der e-208 sogar den für sein Go-Kart-Feeling berühmten Mini noch um Längen. Man wieselt mit dem elektrischen 208er vollkommen geräuschlos über kurvige Straßen und hat trotz großem Fahrspaß auch ein hohes Maß an Komfort.

Sind die Batterien leer, hat man eine gute Auswahl an Lademöglichkeiten. Man kann mit dem e-208 von der normalen Steckdose bis zur 100 kW-Schnellladestation Ladestationen anfahren.

Peugeot e-208 GT
Peugeot e-208 GT (c) Stefan Gruber

Über die Haushaltssteckdose benötigt man für eine volle Batterieladung rund 24 Stunden, an der 100 kW Schnelladestation hat man nach 30 Minuten wieder 80% der Batteriekapazität geladen.

Mit seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung kann der Peugeot e-208 auch beim Thema Sicherheit überzeugen, vor allem der adaptive Tempomat ist in der Kleinwagenklasse noch keine Selbstverständlichkeit.

Der Peugeot e-208 hat in unserem Test definitiv in jede Richtung überzeugt. Wer in dieser Klasse ein Elektroauto sucht, der findet mit dem e-208 auf jeden Fall die bislang spaßigste Variante, ohne dabei aber auf Effizienz verzichten zu müssen.

Was uns gefällt:

Das Design, die Ausstattung, die Straßenlage, die perfekte Geräuschdämmung, die Sicherheitsausstattung, das i-Cockpit, die Reichweite

Was uns nicht gefällt:

Das Platzangebot im Fond

Testzeugnis:

Ausstattung Sicherheit: 1

Ausstattung Komfort: 1

Verbrauch: 1

Fahrleistung: 1

Fahrverhalten: 1

Verarbeitung: 1

Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1

Platzangebot Rückbank: 3

Kofferraum: 1

Ablagen: 1

Übersichtlichkeit: 2

Fact Box Peugeot e-208 GT

Preis in Euro
Testwagenpreis ohne Extras 38.000,00
Testwagenpreis mit Extras: 38.840,00
davon Steuern 6.473,33
Technische Daten
Leistung PS/KW 136/100
Max. Drehmoment Nm/bei U/min 260/300 – 3.673
Getriebe 1 Gang Automatik
Antriebsart Frontantrieb
Fahrleistung und Verbrauch
0 – 100 km/h in sek. 8,1
Höchstgeschwindigkeit in km/h 150
Batteriegröße in kWh 50,0
Durchschnittsverbrauch in kWh 16,3
CO2 Ausstoß pro km in Gramm 0
Abmessungen und Gewichte
Länge in cm 405,5
Breite in cm 174,5
Höhe in cm (inkl. Dachgalerie) 143,0
Radstand in cm 254,0
Kofferraumvolumen in Liter 309 – 1.004
Leergewicht in kg 1.165
Zulässiges Gesamtgewicht in kg 1.645
Max. Zuladung in kg 480

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