Seat feiert zwei Millionen Leon

Seit der Einführung im Jahr 1999 wurden mehr als zwei Millionen Exemplare des Leon verkauft.

Von Moskau bis nach Wladiwostok – über mehr als 9.000 Kilometer erstreckt sich die Route der berühmten Transsibirischen Eisenbahn. Würde man die in den letzten 20 Jahren verkauften Seat Leon aneinanderreihen, könnte man genau diese Distanz überbrücken.

(c) Seat

Seit der Einführung im Jahr 1999 wurden nämlich mehr als zwei Millionen Exemplare verkauft. In diesem Jahr feiert das Modell nicht nur seinen 20. Geburtstag, sondern auch die bevorstehende Enthüllung seiner vierten Generation. Und: Im August war der Seat Leon das meistverkaufte Importmodell in Deutschland. Grund genug, die Entwicklung von Deutschlands beliebtestem Seat Modell Revue passieren zu lassen.

Seit seiner Einführung vor 20 Jahren nimmt die Beliebtheit des Seat Leon stetig und mit jeder neuen Generation weiter zu. Allein der Seat Leon der aktuellen, dritten Generation, die 2012 eingeführt wurde, hat sich bis heute über eine Million Mal verkauft. Das ist doppelt so viel wie beim Vorgänger der ersten Generation (Einführung 1999, 534.797 verkaufte Fahrzeuge) und ein Drittel mehr als die zweite Generation ab dem Jahr 2005 (675.915 verkaufte Fahrzeuge).

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Der zunehmende Erfolg des spanischen Kompakten lässt sich unter anderem durch neu erschlossene Märkte und eine erweiterte Fahrzeugpalette erklären. So ist der Leon inzwischen zum Beispiel in familientauglichen Versionen wie dem Leon Sportstourer ST erhältlich. Gleichzeitig ist auch die Marke Seat immer weiter gewachsen – der spanische Automobilhersteller konnte seine Verkaufszahlen seit 2010 um beeindruckende 60 Prozent steigern.

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Die erste Generation des Seat Leon wurde noch für insgesamt 43 Märkte hergestellt, inzwischen ist er bereits in 48 Ländern erhältlich. Algerien, die Ukraine und Aserbaidschan sind nur einige der Märkte, die neu hinzugekommen sind. Das am weitesten entfernte Bestimmungsland eines Seat Leon ist Neuseeland, wo das Modell seit 2017 verkauft wird.

Aufgrund des internationalen Erfolgs sind die Exporte von Seat sprunghaft angestiegen und machen inzwischen mehr als 80 Prozent der Produktion aus. Dies entspricht in etwa auch der Exportrate des Seat Leon. Die globale Entwicklung des Automobilherstellers lässt sich sogar an den Verkaufszahlen für die Hauptmärkte ablesen: Wurden 38 Prozent der Fahrzeuge der ersten Generation des Seat Leon noch in Spanien verkauft, sind es heute nur noch 20 Prozent.

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Alle drei Generationen des beliebten Kompaktfahrzeugs aus dem Hause Seat wurden und werden im Seat Werk in Martorell (Barcelona) entworfen, entwickelt und produziert. Der berühmte Italiener Giorgetto Giugiaro entwarf das erste Modell, Walter da Silva, ebenfalls Italiener, das zweite und Alejandro Mesonero-Romanos das dritte. Der spanische Designer zeichnet übrigens auch für die bevorstehende vierte Generation verantwortlich.

 Seit jeher steht Seat für Dynamik. Am Beispiel des Seat Leon wird dies besonders deutlich: Schon bei seiner Markteinführung im Jahr 1999 war er mit 132 kW (180 PS), 6-Gang-Getriebe und Allradantrieb das leistungsstärkste Modell in der Geschichte des Unternehmens. Aktuell ist der Seat Leon CUPRA R mit seinen 228 kW (310 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,3 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 170 g/km; CO2-Effizienzklasse: E) das stärkste Seat Leon Serienmodell.

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Der Seat Leon gewann 2008 und 2009 die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und machte Seat damit zum ersten Automobilhersteller, der mit einem Dieselmotor den Weltmeistertitel bekam.

Im Jahr 2014 stellte ein Seat Leon CUPRA, gefahren von Jordi Gené, auf dem Nürburgring einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Fahrzeuge mit Vorderradantrieb auf. Die Runde schaffte das Rekordfahrzeug in nur 07:58 Minuten. Ein Jahr später holte sich der Leon Sportstourer ST CUPRA auf der legendären Rennstrecke mit einer Zeit von 07:58:12 Minuten den Titel als schnellster Familienwagen.

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