20 Jahre Smart

Vor 20 Jahren ist die Produktion der ersten Smart-Generation gestartet, die Markteinführung war im Oktober 1998.

Seine Premiere hat der Smart schon auf der IAA im Jahr 1997 gefeiert, die Produktion des kleinen City-Flitzers ist aber erst im Juli 1998 gestartet.

(c) Smart

Zum Start war der Smart noch ein Joint Venture mit dem Swatch Uhr-Erfinder Nicolas G. Hayek, der auch ursprünglich die Idee für ein City-Car wie den Smart zum Leben erweckt hat, jedoch noch im gleichen Jahr der Weltpremiere hat die Daimler-Benz AG Smart zu 100 Prozent übernommen.

Schon ein Jahr nach dem Start hat Smart die erste Diesel-Version des City-Flitzers präsentiert, die sich über 140.000 Mal verkauft hat.

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Für Open-Air-Fans ist im Jahr 2000 das Smart cabrio auf den Markt gekommen, wer es noch luftiger wollte, konnte ab 2002 mit dem streng limitierten Smart crossblade den Fahrtwind genießen.

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Der Smart crossblade hat nicht nur auf ein Dach verzichtet, auch Windschutzscheibe und Türen wurden weggelassen. Lediglich ein kleiner Windabweiser hat die Luftströme etwas von den Passagieren abgelenkt.

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Eines der Highlights in der Smart-Geschichte war sicher der Smart roadster, der auch als roadster coupé erhältlich war. Die sportliche Version des Smart hat mit viel Fahrspaß überzeugen können, hat sich aber leider nicht durchgesetzt.

Schon drei Jahre nach dem Start ist der Smart roadster wieder vom Markt genommen worden, viele Smart-Fans trauern diesem Modell noch heute nach.

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Ebenso erfolglos war der Smart forfour, der in Kooperation mit Mitsubishi auf Basis des Colt entstanden ist. Auch er ist schon 2006 wieder von der Bildfläche verschwunden, kurz bevor Smart 2007 die zweite Generation des mittlerweile auf fortwo getauften City-Coupés präsentiert hat.

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Die zweite Smart-Generation hat mit einem moderneren Design und hochwertigerem Interieur aufwarten können und ist erstmals 2008 auch nach Amerika gekommen.

Der große Erfolg ist aber auch mit der zweiten Generation ausgeblieben, lediglich durch die „Car2Go“-Flotte, die als Leihautos in Städten für Mobilität sorgen, konnten noch viele Smart in den Zulassungsstellen registriert werden.

Im Jahr 2014 ist die dritte Generation auf den Markt gekommen, die auch wieder in einer forfour-Version gestartet ist. Die Zukunft soll vor allem die Elektromobilität prägen, alle Smart-Modelle sollen zukünftig rein elektrisch unterwegs sein.

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Ob damit die Erfolgschancen erhöht werden, bleibt abzuwarten. Das größte Manko für eine stärkere Verbreitung ist sicher der Preis des sympathischen Kleinwagens. Er ist deutlich teurer als Kleinwagen mit fünf Türen und mehr Platz, und auch die Service-Kosten sind auf Mercedes-Niveau angesiedelt, was in dieser Fahrzeugklasse ebenfalls ein Manko ist.

Mal schauen, wie sich die Geschichte von Smart in den nächsten 20 Jahren entwickeln wird.

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