Opel Grandland – Fahrbericht

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Der Opel Grandland bereichert seit 2017 das Portfolio der Deutschen. Zeit für ein neues Update, welches wir schon vorab im Taunusgebirge näher begutachten durften.

Seit der Markteinführung zählt Opel für den Grandland 300.000 verkaufte Einheiten, eine beachtliche Größe für einen Kompakt-SUV. Auch das Update wurde designt, konstruiert und produziert in Deutschland, genauer gesagt im Werk Eisenach.

Opel Grandland
Opel Grandland (c) Opel

Das Facelift steht dem Grandland ausgesprochen gut: Ein kraftvolles Design mit klaren Linien. Selbstverständlich wurde der neue Grandland mit dem neuen Markengesicht, dem Opel Vizor, versehen, der nicht nur die adaptiven IntelliLux LED Pixel-Scheinwerfer (84 LED in jedem Scheinwerfer) sondern auch die Infrarotkamera für das Night-Vision-System beinhaltet. Dieses erkennt Personen und Tiere bis zu einer Entfernung von 100m und reagiert unter 150ms.

Stoßfänger und Seitenverkleidungen sind nun in Wagenfarbe gehalten, ein neu gestaltetes Heck zeigt in großen Buchstaben den Namenszug. Die zweifarbige Lackierung bringt ebenfalls frischen Wind in das Styling. Aber auch der Innenraum weiß uns zu gefallen.

Opel Grandland
Opel Grandland (c) Opel

Sehr gut gelungen ist den Ingenieuren das Pure Panel-Cockpit, das ein bis zu 12 Zoll großes Armaturendisplay mit einem bis zu 10 Zoll großen Infotainmentdisplay kombiniert. Die Anzeige bei den Armaturen darf individuell abgestimmt werden, kann aber auch nur auf die wesentlichsten Features, nämlich die gefahrene Geschwindigkeit, begrenzt werden. Das ermöglicht die volle Konzentration auf die Straße.

Tolle Vernetzung

Ganz State-of-the-Art ist beim neuen Grandland eine volle Smartphoneintegration mit Android Auto und Apple Car Play samt induktiver Ladeschale verfügbar. Diese, das konnten wir bereits beim Antesten feststellen, ist jedoch aufgrund der vorgegebenen Größe nicht für alle Modelle geeignet, und so muss man auf den USB-Anschluss zurückgreifen. Zusätzliche Informationen über Ladestatus und Co. gibt es über die myOpel App sowie Live-Navigation über OpelConnect.

Opel Grandland
Opel Grandland (c) Opel

Wer die Marke kennt, weiß man hält sich – frei nach dem Motto „Wie man sich bettet, so liegt man“ – an „Wie man sitzt, so reist man.“ Daher ist es kaum verwunderlich, dass die neuen Grandland-Modelle ebenfalls mit den AGR-zertifizierten Frontsitzen für einen gesunden Rücken ausgestattet werden können. Je nach Ausstattung sind diese sogar beheiz- und belüftbar. Die Möglichkeit, die Rücksitze ebenfalls zu beheizen, gibt es auch.

Der größte SUV aus dem Hause benötigt vor allem eines: Ladekapazität. Nachdem der Sitzkomfort, wie wir herausgefunden haben, an allen Positionen sehr gut ist, werfen wir einen Blick in den Kofferraum. Bei den Hybridmodellen startet das Fassungsvolumen bei 390 Litern, mit umgeklappter Rückbank kann dieses auf 1.652 Liter erweitert werden.

Opel Grandland
Opel Grandland (c) Corina Konrad-Lustig

Ganz entsprechend dem Trend CO2 einzusparen, plant Opel bereits 2024 ein rein elektrifiziertes Modellangebot, das heißt man beschränkt sich dann nur mehr auf Elektro- und Hybridfahrzeuge. 2028, laut derzeitigem Plan, soll es dann nur mehr rein elektrische Fahrzeuge aus dem Hause Opel in Europa geben. So verwundert es nicht, dass der neue Grandland mit zwei starken Hybridmotorisierungen zusätzlich zu den beiden Verbrennern präsentiert wird.

Diesel und Benziner sind auch erhältlich

Bei den Verbrennern gibt es jeweils eine Benzin- und eine Dieselmotorisierung. Der 1,2 Liter-Direkteinspritzer-Turbobenziner leistet 130 PS und ist entweder als Schaltgetriebe oder mit der 8-Gang-Automatik erhältlich. Wohingegen der 1,5 Liter-Diesel, ebenfalls mit 130 PS bestückt, nur mehr in der Automatikversion erhältlich ist.

Opel Grandland
Opel Grandland (c) Opel

Für richtigen Vorschub sind die Plug-In-Hybrid-Modelle zuständig. Der Grandland Hybrid kommt mit einer Motorkombination von einem 1,6 Liter-180 PS-Benziner und einem Elektromotor mit 110 PS auf eine Systemleistung von 224 PS. Der Grandland Hybrid4 verfügt über zwei Elektromotoren zusätzlich zum 200 PS starken Benziner. Diese treiben jeweils eine Achse an und sorgen so für einen elektrischen Allradantrieb. Beide Plug-in sind nur mit 8-Gang-Automatik verfügbar.

Opel Grandland
Opel Grandland (c) Corina Konrad-Lustig

Bei unserer ersten Ausfahrt waren wir vom Hybridantrieb wirklich begeistert. Die rein elektrische Reichweite von etwa 60 km reicht für das Fahren in der Stadt und Kurzstrecken ohne Probleme. Der automatische Modus nach dem Start ist immer elektrisch. Ansonsten kann man auf Hybrid, Allrad oder Sport umschalten. Aber auch der Benziner- und der Diesel- Grandland machen auf den ersten Eindruck eine gute Figur.

Preislich startet der Hybrid bei 43.479,- Euro und der Hybrid4 bei 48.669,- . Der Einstiegspreis für den Benziner liegt aber schon bei 27.779,- Euro. Alle Modelle können bereits bestellt werden und kommen im Spätherbst in den Handel.

Weitere Infos zu Opel unter www.opel.at 

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