Renault Arkana – Fahrbericht

Schlagwörter
Die Neuesten Beiträge
Autoguru.at auf Facebook

Mit dem Arkana bringt Renault jetzt einen SUV mit Coupé-Charakter auf den Markt, wir haben schon vor dem Start in Österreich erste Fahreindrücke gesammelt.

Der Renault Arkana ist schon seit einiger Zeit in anderen Märkten erhältlich, im Sommer 2021 startet er jetzt auch in Westeuropa durch.

(c) Stefan Gruber

Renault rundet mit dem Arkana seine Modellpalette um ein SUV-Coupé ab. Optisch besticht der fesche Franzose mit einem sehr eigenständigen Design, wobei er trotzdem auf Anhieb als Renault zu erkennen ist.

Er ist optisch zwischen Captur und Kadjar angesiedelt, überragt mit einer Länge von rund 456 cm aber sogar den Kadjar um einige Zentimeter.

Viel Platz trotz Coupé-Charakter

Trotz Coupé-Charakter soll der Arkana aber viel Platz für die Passagiere bieten, je nach Motorisierung stehen zudem 480 bis 1.296 Liter Stauraum zur Verfügung.

(c) Stefan Gruber

Bei der Ausstattung kann man zwischen dem Basismodell „Zen“, dem luxuriöseren „Intens“ und der sportlichen „R.S. Line“ wählen.

Motorisch wird der Arkana zum Start als TCe 140 mit 140 PS (103 kW) starkem Benzinmotor und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, oder als E-TECH Hybrid 145 mit einer Systemleistung von 143 PS (105 kW) und dem Multi-Mode-Automatikgetriebe erhältlich sein.

Bei einer ersten Ausfahrt haben wir den Arkana E-TECH Hybrid 145 in R.S. Line Ausstattung schon näher kennen lernen dürfen.

(c) Stefan Gruber

Optisch wirkt er in der Kombination mit der Sondermetallic-Lackierung „Valencia-Orange“ überaus dynamisch. Die Farbe steht dem SUV-Coupé ausgezeichnet, und man hebt sich vom tristen Grau, in dem die meisten Fahrzeugen mittlerweile gehalten sind, wohltuend ab.

Die Proportionen wirken zudem auch sehr elegant, ein kurzer Überhang vorne, ein langer Radstand und ein knackiger Heckabschluss stellen eine ideale Kombination dar.

Gelungene Innenraum-Gestaltung

Im Innenraum verwöhnt der Franzose mit einem gelungenen Mix aus moderner Technik, schönen Materialien und einem Hauch Sportlichkeit.

(c) Renault Communications

Je nach Ausstattung gibt es neben einem Digitaltacho auch einen 7“ bis 9,3“ großen Touchscreen, der via Renault EASY CONNECT auch Zugang zu zahlreichen Online-Diensten bietet.

Die Bedienung ist sehr einfach und die Darstellung von Navi-Karten und Menüs sehr gelungen. Beim Cockpit erkennt man auch die Ähnlichkeit zum Captur, dennoch fühlt sich der Arkana eine Nummer größer an.

Bei unserer ersten Testfahrt konnten wir uns auch schon von der vorzüglichen Verarbeitung und der für ein Auto dieser Klasse grandiosen Geräuschdämmung überzeugen.

(c) Stefan Gruber

Für jene, die Wert auf viel Sparsamkeit legen, kann der Hybrid-Antrieb auch empfohlen werden. Man ist überraschend oft elektrisch unterwegs, und die Kombination aus 94 PS (69 kW) starkem Benzinmotor und 49 PS (36 kW) starkem Elektromotor reicht für flotte Fahrleistungen.

Dynamische Fahrleistungen

In 10,8 Sekunden sprintet das SUV-Coupé von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 172 km/h. Der Arkana hat auch auf den kurvigen Landstraßen rund um Krems mit einer sehr guten Straßenlage und einer direkten Lenkung überzeugen können.

Dennoch ist er auch in der sportlichen Ausstattungsvariante noch komfortabel genug, um auf der Langstrecke zu begeistern.

(c) Stefan Gruber

Nicht ganz überzeugt hat hingegen wieder das Multi-Mode-Automatikgetriebe, welches über nicht ganz so harmonische Schaltvorgänge verfügt wie das von anderen Renault-Modellen bekannte 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, welches im TCe 140 verbaut ist.

Wer auf viel Sportlichkeit und flotte Schaltvorgänge Wert legt, ist mit dem TCe 140 sicher besser bedient und auch flotter unterwegs. Diese Version sprintet in 9,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 200 km/h schnell.

Der Verbrauch ist mit 5,8-6,1 Litern gerade einmal einen Liter über dem Hybrid angesiedelt, der laut Werk auf einen Verbrauch von 4,9 bis 5,1 Liter kommt.

(c) Stefan Gruber

Preislich startet der Renault Arkana TCe 140 in Zen-Ausstattung bei 28.990,- Euro, bietet aber um diesen Preis schon eine Klimaautomatik, ein Infotainmentsystem mit 7“-Touchscreen , Voll-LED-Scheinwerfer und vieles mehr.

Am anderen Ende der Preisliste rangiert der Arkana E-TECH Hybrid R.S. Line um 35.090,- Euro, der um diesen Preis schon 18“-Alufelgen, die R.S.-Optik, einen adaptiven Tempomat, ein Infotainmentsystem mit Navi und 9,3“-Touchscreen, eine Lenkradheizung und über eine Alcantara-Lederpolsterung verfügt.

Auf jeden Fall ist der neue Renault Arkana eine gelungene Alternative im kompakten SUV-Markt, der sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit erfreut.

Bildergalerie: Renault Arkana – Fahrbericht
Empfohlene Beiträge auf Autoguru.at:
Schlagwörter
Autoguru.at auf Facebook
Diesen Beitrag teilen:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing
Share on whatsapp
Scroll to Top