Toyota Proace Verso Electric – Fahrbericht

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Mit dem Proace Verso Electric bringt Toyota auch einen rein elektrisch betriebenen Familienvan auf den Markt, wir konnten schon erste Fahreindrücke mit dem Stromer sammeln.

Der in Kooperaton mit dem PSA-Konzern entwickelte Toyota Proace kommt jetzt auch in einer rein elektrischen Version auf den Markt.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Stefan Gruber

Optisch zeigt sich der Proace Electric nur in kleinen Details anders, wie etwa am Zugang für die Ladebuchse am vorderen Kotflügel.

Damit man dennoch gleich die Motorisierung sieht, gibt es über das Fahrzeug verteilt „Electric“-Schriftzüge.

Die Kunden können zwischen zwei Längen und zwei Batteriegrößen wählen, in allen Fällen können bis zu neun Personen transportiert werden.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Stefan Gruber

Mit einer Länge von 495,9 cm ist schon die kleinere Version sehr geräumig, der 530,9 cm lange Proace Verso Electric kann aber natürlich auch bei voller Besatzung noch mit deutlich mehr Kofferraumvolumen aufwarten.

Bei den Batterien hat man die Wahl zwischen 50 kWh und 75 kWh. Die kleine Batterie soll bis zu 230 Kilometer Reichweite ermöglichen, die große bis zu 330 Kilometer.

Erste Ausfahrt mit dem Elektro-Van

Wir haben für eine erste Ausfahrt den kleineren Proace Verso Electric mit der größeren Batterie gewählt, was eine wirklich gute Kombination darstellt.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Toyota

Der Innenraum bietet auf jeden Fall viel Pkw-Feeling und auch sehr viel Platz. Im Vergleich zu den Modellen mit Verbrennungsmotor hat der Elektro-Van spezifische Instrumente und auch einen speziellen E-Wahlhebel auf der Mittelkonsole.

Das Kombiinstrument liefert elektrospezifische Daten und zeigt auf Wunsch auch den Energiefluss in Echtzeit, den Batterie-Ladezustand und die verbleibende Reichweite an.

Durch die günstige Unterbringung der Batterien im Unterboden bleibt auch das Ladevolumen im Vergleich zu den Versionen mit Verbrennungsmotor unberührt. Immerhin stehen bei voller Besatzung noch 603 Liter Stauraum zur Verfügung.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Toyota

Zu unserer großen Überraschung reicht auch der 136 PS (100 kW) starke Elektromotor für sehr angenehme Fahrleistungen aus. Der Fahrer kann dabei aus verschiedenen Fahrmodi wählen, wobei nur im Sport-Modus die volle Leistung zur Verfügung steht.

Sport-Modus bietet genug Kraft

Vor allem bei Überholvorgängen oder wenn man es besonders eilig hat, empfiehlt sich die Wahl des Sport-Modus. Man sprintet damit in 13,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h elektronisch begrenzt.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Toyota

Doch schon im Normal-Modus mit 109 PS (80 kW) kann man im täglichen Verkehr mehr als nur mitschwimmen. Der Motor liefert in diesem Modus statt 260 Nm noch immer 210 Nm, was vor allem beim Ampelsprint mehr als ausreichend ist.

Im Normal-Modus ist auch die angegebene Reichweite von 330 Kilometern durchaus realistisch zu sehen. Wir haben bei unserer ersten Ausfahrt natürlich auch den Sport-Modus probiert und sind dennoch auf eine Reichweite von knapp über 300 Kilometer gekommen.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Stefan Gruber

Wer noch sparsamer unterwegs sein möchte, kann noch den Eco-Modus wählen. In diesem Modus wird die Leistung auf 82 PS (60 kW) gedrosselt, was man auch deutlich merkt. Im Normalfall ist dieser Modus eher nur für Notfälle zu empfehlen, wenn es auf jeden Kilometer Reichweite ankommt.

Immerhin kann man den Proace Verso Electric an Ladesäulen mit bis zu 100 kW Gleichstrom laden, nach 48 Minuten sollten bei der 75 kWh großen Batterie wieder 80 Prozent geladen sein.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Stefan Gruber

Damit sollte man auf jeden Fall wieder rund 240 Kilometer weitere Reichweite schaffen. Durch den tiefen Schwerpunkt liegt der Van auch sehr gut auf der Straße. Die Federung ist dennoch sehr komfortabel, so dass man sich auch auf der Langstrecke sehr wohl fühlt.

Hinzu kommt die gute Serienausstattung, bei der man im Vergleich zu einem Pkw nichts vermisst. Auch bei der Sicherheitsausstattung kann die Elektro-Version mit allen Features der Verbrenner aufwarten.

Toyota Proace Verso Electric
Toyota Proace Verso Electric (c) Stefan Gruber

Der Toyota Proace Verso Electric hat bei unserer ersten Ausfahrt auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Einen Preis hat Toyota leider noch nicht genannt, auch der Starttermin ist noch nicht endgültig fixiert. Spätestens Anfang 2022 soll der Proace Verso Electric aber auch bei uns erhältlich sein.

Weitere Infos zu Toyota unter www.toyota.at

Bildergalerie: Toyota Proace Verso Electric – Fahrbericht
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