Opel ersetzt Modellbezeichnungen durch QR-Codes

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Bei kommenden Opel-Modellen ersetzen QR-Codes Modellbezeichnungen, Motorisierungsangaben und Fahrzeugembleme.

Damit hebt der deutsche Hersteller sein Portfolio auf das nächste Level der Digitalisierung. Waren bislang schon Fahrer und Passagiere über die Infotainment-Systeme der Modelle von Astra bis Zafira Life bestens mit der digitalen Außenwelt vernetzt, so können nun auch andere Verkehrsteilnehmer und sogar Passanten spielend einfach mit den Fahrzeuginsassen in Kontakt treten.

(c) Opel

Opel hat dafür die QR-Code-Technologie visionär weiterentwickelt und ihr im Designlabor einen neuen Namen gegeben. Die so genannten Design-iQR-Codes der Rüsselsheimer holen die virtuelle Welt in die Wirklichkeit. Sie können jede beliebige Form annehmen – wie etwa die des legendären Manta-Emblems. In schönster digitalisierter Form zeigt sich das Zeichen auf dem gerade erst angekündigten Opel Manta GSe ElektroMOD. Der Manta dient in diesem Fall als Pilotfisch für die Designer und IT-Entwickler. Gemeinsam haben die Opel-Experten die Rochensilhouette in einen Design-iQR-Code verwandelt.

„Die Arbeit an der Logo-Codierung des Manta GSe ElektroMOD war eine einzigartige Erfahrung: Die grundsätzlich quadratische Struktur eines gewöhnlichen QR-Codes in die Form eines Teufelsrochens zu bringen, dazu den natürlichen Bewegungsablauf des Mantas für eine digitale Animation zu erhalten – das nenne ich eine wahre Herausforderung. Dass wir diese Zukunftsvision schon jetzt umsetzen können, ist nichts weniger als eine Sensation“, erklärt Opel-Chefgrafikdesigner iQR-Codes Hara Masahiro Junior II – ein Nachfahre des berühmten Erfinders des ersten QR-Codes.

Für jede neue Baureihe wird die Marke künftig einen eigenen Design-iQR-Code entwerfen. Den Anfang macht die nächste Astra-Generation noch im späteren Verlauf dieses Jahres. Soviel sei schon verraten: Der Weltraum rückt ein Stück näher. Denn ein glühender Himmelskörper wird sich dabei in einen strahlenden Design-iQR-Code verwandeln.

Mit der revolutionären Opel-Technologie erschließen sich neue, menschliche, nahbare Möglichkeiten der Kommunikation. Andere Verkehrsteilnehmer können dann ganz einfach mit ihrem Handy den Code auf den Opel-Modellen scannen und direkt mit dem Fahrer in Kontakt treten. So werden mühelos Textnachrichten, Voicemails und Visuals auf das Infotainment-System im Fahrzeug übermittelt – etwa wenn man seinem Gegenüber in einer unklaren Situation die Vorfahrt gewähren oder einfach ausdrücken möchte, wie extra-stylish der Opel mit dem coolen Design-iQR-Code aussieht.

Doch der innovative Opel Design-iQR-Code kann noch viel mehr. Er wird zum virtuellen Multifunktions-Tool, mit dem sich alle Vorgänge rund um das eigene Auto erledigen lassen. So können im Design-iQR-Code selbstverständlich auch Zahlungsinformationen hinterlegt werden. Die Vertragswerkstatt braucht bei einer Reparatur nur die Zeichenkette zu scannen und kann die Rechnung auftragsgerecht direkt vom Konto des Kunden abbuchen – dies ist dann sogar in Kryptowährungen wie Bitcoins möglich. Wie praktisch ist das denn?

Mit dem Design-iQR-Code der neuen Modelle setzt Opel seine Digitalisierungs-Offensive konsequent fort. Der Hersteller ist überzeugt davon, dass die gewonnene Transparenz zwischen Verkehrsteilnehmern zu ganz ungewohnten Umgangsformen führen wird. Der Design-iQR-Code von Opel steht für eine neue Harmonie im täglichen Straßenverkehr.

Ab 1. April 2022 sollen alle Opel Modelle nur noch den QR-Code haben. 😉 

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