Ford Puma ST-Line Vignale 1.5 EcoBlue – Fahrbericht

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Seit Ende 2019 ist der Ford Puma bereits auf dem Markt. Ob er jedoch nach unserem Kurztest tatsächlich zum Luxuskatzerl wird, klären wir in den nächsten Zeilen.

Die Ausstattungslinie ST-Line Vignale – also das Topmodell – haben wir für unsere kleine Ausfahrt gewählt. Und was soll man viel dazu sagen, außer: Der hat alles, was man sich wünscht und auch im modernen Straßenverkehr braucht. Aber schön der Reihe nach.

(c) Rainer Lustig

Das Crossover-Fahrzeug im SUV-Stil wirkt jung, dynamisch und frisch. Besonders das Body Styling Kit, welches Seitenschweller in Wagenfarbe und geänderte Stoßstangen vorne und hinten beinhaltet, lässt den Köllner stämmig und sportlich erscheinen.

Bei dem von uns gefahrenen „ST-Line Vignale“ wurde darüber hinaus ein großer Dachspoiler, welcher in Wagenfarbe lackiert ist, verbaut. So unterstreichen die verschiedensten Komponenten die Sportlichkeit und das äußerliche Erscheinungsbild der feschen Raubkatze.

Der Puma wird seinem Namen gerecht, und auch optisch ist er dem tierischen Pendant äußerst ähnlich. Die Farbe Weiß bleibt die einzige Lackierung, die es ohne Aufpreis gibt, die andere Farben kosten zwischen 550 und 850 Euro.

(c) Rainer Lustig

Wie beim „ST-Line“ hat auch unsere Ausstattungslinie ein digitales Anzeigendisplay mit 12,3 Zoll verbaut, das sehr gut ablesbar ist. Vieles wird über den Touchscreen gesteuert, aber nicht alle „Knöpfe“ sind digital. Die Bedienung mittels Wischen und Drücken funktioniert beim Touch Display sehr einfach und problemlos, aber wie oben schon kurz angeschnitten, bleiben die wichtigsten Funktionen wie etwa die Lautstärke oder Temperaturregelung separat steuerbar, was die Bedienung erheblich erleichtert.

Auch die Armaturen selbst wurden beim Deutschen digital mittels TFT ausgeführt. Somit erhält man alle wichtigen Informationen während der Fahrt. Unser Puma zeigt hier unter anderem durch die Verkehrsschild-Erkennung die erlaubte Höchstgeschwindigkeit an. Ein adaptiver Tempomat kann optional geordert werden.

(c) Rainer Lustig

Damit kommen wir zur hervorragenden Kofferraumgestaltung des Puma. Sein Laderaum ist grundsätzlich mit über 450 Litern angenehm groß, und die Rücksitze sorgen, wenn umgelegt, für eine ebene Ladefläche. Optional öffnet er sich sogar elektrisch und per Fußbewegung. Dieses Feature schlägt sich mit 400 Euro extra zu Buche.

Unter dem Kofferraumboden gibt es aber noch die sogenannte Megabox, die zusätzlich rund 80 Liter mehr Stauraum bietet. Dies ist eine Art Extra-Abteil, welches mit Hilfe eines Gummistoppels nach unten geöffnet werden kann, um etwa schmutzige Schuhe oder ähnliches transportieren zu können und dann in weiterer Folge den Extra-Stauraum leicht reinigen zu können.

(c) Rainer Lustig

Weiters, schon ab den kleineren Ausstattungslinien erhältlich, aber nicht unwichtig, sind unter anderem ein Fernlichtassistent (im Fall des „Vignale“ als Voll-LED ausgeführt) und ein Park Pilot System vorne und hinten, wobei hinten auch eine Kamera verbaut ist. Für die musikalische Unterhaltung sorgt ein Bang and Olufsen Soundsystem mit insgesamt zehn Lautsprechern (ab ST-Line X). Ebenfalls schon ab den ST Style X mit dabei ist eine induktive Handyladeschale.

Neben den beinhalteten Ausstattungsvarianten „ST-Line“ und „ST-Line X“ hat der von uns gefahrene „ST-Line Vignale“ noch zusätzlich folgende Highlights mit an Bord: 18 Zoll-Leichtmetallräder mit 215er-Bereifung, das Armaturenbrett in Leder und Carbon-Optik. Dadurch wirkt der Innenraum des kleinen Köllners sehr wertig und trägt seinen Teil zum Luxusfeeling bei. Ebenso schön gelungen finden wir die Premium Lederpolsterung. Sie hat ein sehr ansprechendes Design.

(c) Rainer Lustig

Natürlich ist ein Lederbezug im Winter und in den Übergangszeiten eher kühl, und deshalb hat Ford eine dreistufige Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sowie eine Lenkradheizung im Puma verbaut. Leider nicht so fein ist im Winter der Metall-Leder-Schaltknauf. Das beheizbare Lenkrad und die beheizbare Frontscheibe können zusätzlich optional im Winterpaket (Euro 300,-) geordert werden.

In der Nacht weist die „Puma“-Bodenprojektion den richtigen Weg zum und vom Auto. Dass der Köllner per Kopfdruck gestartet wird, versteht sich fast schon von selbst, und man kann den Schlüssel auch im Hosensack oder in der Handtasche belassen, denn er sperrt per Key Free Entry.

(c) Rainer Lustig

Der ST-Line Vignale ist ab dem ein Liter Dreizylinder Ecoboost Hybrid erhältlich, wir haben aber den einzigen Selbstzünder für unseren Ausflug gewählt. Der 1,5 Liter große Diesel leistet 120 PS und liefert ein Drehmoment von 285 Newtonmeter. Mit einem Leergewicht von unter 1,4 Tonnen steht die Katze sehr gut im Futter.

Der ST-Line Vignale beschleunigt in etwas über zehn Sekunden vom Stand zur allseits bekannten Marke von 100 km/h. Geschaltet wird beim Diesel mit einen Sechs-Gang-Schaltgetriebe, eine Automatik, so wie bei dem Ein-Liter-Benziner mit 125 Pferdchen ist beim Selbstzünder leider nicht erhältlich. Dafür hat der Diesel den kleinsten Normverbrauch der kompletten Motorenfamilie für den Puma. Er wird mit etwa 4,5 Liter beziffert, wir konnten einen tatsächlichen Verbrauch von etwa 6,5 Liter ermitteln.

Der neue Ford Puma ST-Line Vignale kostet in der Basisversion ab 31.990 Euro. Das klingt nach einer großen Stange Geld, aber in Anbetracht der gebotenen Leistung und der feinen Ausstattung ist die kleine Luxusgroßkatze jeden Cent wert.

Weitere Infos zu Ford unter www.ford.at

Bildergalerie: Ford Puma ST-Line Vignale 1.5 EcoBlue – Fahrbericht
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