Skoda Octavia Scout 4×4 – Fahrbericht

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Der neue Skoda Octavia wird jetzt mit den Scout- und RS-Versionen noch vielseitiger. Wir haben mit dem Scout eine erste Ausfahrt unternommen.

Die neue Generation des Skoda Octavia zeigt sich so vielseitig wie noch nie. Natürlich dürfen da auch die Scout- und RS-Versionen nicht fehlen, die ab sofort erhältlich sind.

Skoda Octavia Scout und RS (c) Skoda

Besonders interessant ist sicher die Kombination aus Allradantrieb, DSG-Getriebe und 200 PS starkem TDI-Motor, die sowohl für den RS als auch den Scout erhältlich ist.

Auch wenn beide Versionen im Prinzip das gleiche Auto sind, so sind RS und Scout dennoch gänzlich unterschiedlich und haben ihren eigenen Charakter.

Skoda Octavia RS (c) Skoda

Der Octavia RS spricht mit seinem überaus dynamischen Look vor allem sportlich orientierte Kunden an. Die aerodynamisch geformten Anbauteile verleihen dem RS schon im Stand viel Dynamik.

Skoda Octavia RS (c) Skoda

Beim Scout setzt Skoda wieder auf den bekannten Offroad-Look mit etwas erhöhter Bodenfreiheit, beplankten Radläufen und chromfarbigen Akzenten im Bereich von Front- und Heckschürze.

Skoda Octavia Scout (c) Skoda

Auch die Innenraumgestaltung könnte unterschiedlicher nicht sein. Beim RS setzte Skoda auf viel Velours und Sportsitze, sowie rote Ziernähte und Applikationen.

Im Scout fühlt man sich hingegen wie im noblen Landhaus und hat bequeme Leder/Velours-Sitze, Applikationen im Holz-Look und ebenfalls eine mit Velours überzogene Blende im Armaturenbrett.

Skoda Octavia Scout (c) Stefan Gruber

Wir haben uns für eine erste Ausfahrt den Octavia Scout 2,0 TDI 4×4 TDI DSG geschnappt, da der Offroad-Look und die etwas erhöhte Bodenfreiheit dem Allradler wohl noch besser stehen als die überaus sportliche RS-Version.

Der Octavia Scout gefällt schon auf den ersten Blick mit seinem robusten und doch dynamischen Look. Auch der Innenraum überzeugt optisch auf Anhieb und wirkt deutlich hochwertiger als bei unseren bisherigen Octavia-Testfahrzeugen.

Optisch ins Auge sticht auch der kleine Kippschalter auf der Konsole zwischen Fahrer und Beifahrer, der den bisherigen Automatikwählhebel ersetzt.

Skoda Octavia Scout (c) Stefan Gruber

Überhaupt wirkt das Cockpit mit Digitaltacho und großem Touchscreen sehr modern. Technik-Freaks werden sich an den vielen Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen, die über den Touchscreen abrufbar sind, erfreuen.

Wir vermissen dennoch die altbewährten Tasten bei der Bedienung, bei denen viele Einstellungen schneller und intuitiver möglich waren. Dafür gibt es im neuen Octavia Scout eine Sprachsteuerung, die einem hilft verschiedene Einstellungen vorzunehmen, ohne sich durch den Touchscreen-Dschungel navigieren zu müssen.

Skoda Octavia Scout (c) Stefan Gruber

Grandios ist natürlich auch beim Octavia Scout das Platzangebot, vor allem die Fondpassagiere können sich über so viel Raum wie sonst nur in der Luxusklasse freuen. Das Kofferraumvolumen bleibt bei 640 Litern Fassungsvermögen ist und somit auch mehr als großzügig dimensioniert.

Ein Traum ist auch die Kombination aus 200 PS (147 kW) starkem TDI, 7-Gang-DSG-Getriebe und Allradantrieb.

Das Triebwerk verrichtet seine Arbeit mit viel Elan, schon von unten heraus hat man eine enorme Schubkraft zur Verfügung. Der geräumige Kombi sprintet so mit einer Leichtigkeit in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Skoda Octavia Scout (c) Stefan Gruber

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h und sollte somit für unsere Autobahnen auch mehr als ausreichend sein. Beeindruckt hat uns auch die Spritzigkeit beim Zwischensprint. Das 7-Gang-DSG-Getreibe hat zudem jederzeit den passenden Gang parat.

Eine sehr direkte Lenkung und eine grandiose Straßenlage runden die positiven Eigenschaften ab. Trotz etwas höhere Bodenfreiheit klebt der Octavia Scout förmlich auf der Straße, und man kann auch sehr schnelle Kurvengeschwindigkeiten erzielen.

Skoda Octavia Scout (c) Stefan Gruber

Im Vergleich zu unserem letzten Octavia-Testfahrzeug ist auch die Geräuschdämmung im Scout deutlich besser, selbst bei Autobahntempo bleibt es im Innenraum sehr leise.

Dank Allradantrieb wird die Kraft zudem perfekt auf die Straße gebracht. Das merkt man auch bei den Fahrleistungen im gleich motorisierten Octavia RS, der auch ohne Allradantrieb erhältlich ist. Die Version ohne Allrad benötigt 7,4 Sekunden, um aus dem Stand auf Tempo 100 km/h zu beschleunigen, womit der Allradler um über eine halbe Sekunde flotter beschleunigt.

Skoda Octavia RS (c) Skoda

Auf unserer ersten Testfahrt hat sich der Octavia Scout 4×4 TDI DSG zudem sehr sparsam gezeigt, wir sind mit 5,8 Litern pro 100 Kilometern über die Runden gekommen.

Damit empfiehlt sich der praktische Kombi vor allem für Vielfahrer, die gerne flott, aber dennoch sparsam unterwegs sind.

Preislich startet der Scout in der von uns gefahrenen Kombination bei 42.770,- Euro, damit ist er um knapp 3.000,- Euro günstiger als der 45.460,- Euro teure Octavia RS mit gleicher Motor/Antriebskombination.

Bildergalerie: Skoda Octavia Scout 4×4 – Fahrbericht
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