Citroen C4 und e-C4 – Fahrbericht

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Mit dem neuen C4 und e-C4 bringt Citroen frischen Schwung ins Kompaktsegment, wir konnten schon vor dem Marktstart erste Fahreindrücke sammeln.

Die neue Generation des Citroen C4 kommt nicht nur ohne den Zusatz „Cactus“ aus, sie zeigt sich auch deutlich erwachsener und mit ganz eigenem Charakter.

(c) Citroen

Citroen hat sich wieder auf seine Stärken von früher besonnen und mit dem neuen C4 zu alter Extravaganz gefunden.

Die Mischung aus Kompaktfahrzeug, SUV und Coupé macht den neuen C4 zu einem Unikat in seinem Segment. Neben der wirklich coolen Optik soll der neue C4 aber auch mit jeder Menge High-Tech und Komfort aufwarten können.

(c) Citroen

Auch die Individualisierung steht beim neuen C4 hoch im Kurs, insgesamt stehen 31 Außenvarianten und Style-Pakete sowie 6 Innenraumambienten zur Wahl.

Zudem lässt Citroen seinen Kunden die freie Wahl, wenn es um die Motorisierung des C4 geht. Man kann ihn mit Benzin- oder Diesel-Aggregaten ebenso ordern wie als rein elektrische Version.

(c) Citroen

Für viel Sicherheit sorgen bis zu 20 Fahrassistenzsysteme, die Bandbreite reicht vom Toten-Winkel-Warner bis zum halbautomatischen Fahren der Stufe 2.

Komfort ist Trumpf

Ein Highlight soll aber der Komfort des neuen C4 sein, mit dem er aus allen anderen Fahrzeugen seiner Klasse hervorstechen möchte.

Die Advanced Comfort-Federung und die Advanced Comfort-Sitze sollen Fahrkomfort auf höchstem Niveau bieten.

(c) Stefan Gruber

Wir hatten jetzt die Gelegenheit, den rein elektrisch betriebenen e-C4 und den 130 PS starken Benziner in Kombination mit einer 8-Gang-Automatik zu fahren.

Optisch unterscheiden sich die beiden Versionen nur durch leicht unterschiedliche Dekoreinlagen, und beim e-C4 fehlt natürlich ein Auspuff.

Schon auf den ersten Blick überzeugen kann der neue C4 bei der Cockpit-Gestaltung. Der Arbeitsplatz des Fahrers wirkt sehr modern, bleibt aber dennoch übersichtlich. Hinter dem neu gestalteten Lenkrad mit schön angeordneten Bedientasten findet sich ein Digitaltacho.

(c) Stefan Gruber

Je nach Ausstattung gibt es auch ein farbiges Head-up-Display, welches ebenfalls mit einer sehr schönen Grafikdarstellung aufwarten kann.

Einfache Bedienung

Hoch oben auf der Mittelkonsole ist ein 10“-Touchscreen positioniert, der ein modernes Kartendesign hat und auch bei der Bedienung keinerlei Rätsel aufgibt. Sehr zu loben ist Citroen für die Tatsache, dass man trotz des Touchscreens auch nicht auf klassische Drehregler für die Klimasteuerung verzichtet hat.

So kann man intuitiv und einfach die Temperatur regeln, ohne erst in verschachtelten Untermenüs zum gewünschten Ziel zu kommen.

(c) Stefan Gruber

Sehr schön gestaltet ist auch die Konsole zwischen Fahrer und Beifahrer, die bei den Automatik-Versionen und beim e-C4 nur einen kleinen Schalter und keinen großen Schaltstick für die Fahrprogrammwahl hat. So bleibt viel Platz für Ablagen.

Apropos Ablagen: Hier haben sich die Designer wirklich ins Zeug gelegt und so viele praktische Ablagen wie bei keinem anderen Auto dieser Klasse untergebracht. Über dem klassischen Handschuhfach gibt es noch eine Lade, in der man ein Tablet verstauen kann.

Dieses kann der Beifahrer während der Fahrt in einer eigens gestalteten Halterung anbringen und so sein eigenes Entertainmentprogramm wählen.

(c) Stefan Gruber

Sehr großzügig dimensioniert zeigt sich der C4 auch beim Platzangebot, trotz coupéähnlicher Linienführung hat man selbst im Fond in jede Richtung noch viel Raum zur Verfügung.

E-Version mit gleich großem Kofferraum

Das Kofferraumvolumen ist mit 380 Litern Stauraum im Schnitt der Klasse angesiedelt, zudem hat es Citroen im Vergleich zu vielen anderen Herstellern geschafft, dass die E-Version das gleiche Kofferraumvolumen wie die Modelle mit Verbrennungsmotor hat.

Schon auf den ersten Metern überzeugt hat uns der e-C4, der sicher ein neues Highlight unter den Elektroautos ist. Er bietet den perfekten Mix aus Leistung und Reichweite.

(c) Stefan Gruber

Der 136 PS (100 kW) starke Elektromotor sorgt in jeder Situation für ausreichend Schubkraft. In 9,7 Sekunden sprintet man von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h elektronisch begrenzt.

Mit der 50 kWh großen Batterie soll man bis zu 350 Kilometer weit kommen, wir hatten bei unserer Ausfahrt bei Temperaturen um die +4 Grad noch immer eine Reichweite von 320 Kilometern zur Verfügung, was ein durchaus brauchbarer Wert ist.

Der e-C4 liegt zudem perfekt auf der Straße und bietet durch die Advanced Comfort-Federung dennoch ein sänftenartiges Fahrerlebnis, bei dem selbst grobe Bodenunebenheiten gekonnt weggefiltert werden.

(c) Stefan Gruber

Auch die Sitze sind extrem bequem und bieten dennoch perfekten Seitenhalt. In Kombination mit der grandiosen Geräuschdämmung bietet der e-C4 Komfort, wie man ihn sonst nur in der Luxusklasse erlebt.

Erste Ausfahrt auch mit dem Benziner

Beim 3-Zylinder-Benziner mit 131 PS (96 kW) ist man genau gleich komfortabel unterwegs, lediglich die Geräuschkulisse ist im Innenraum eine Spur höher als beim e-C4.

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen beim Benziner in Kombination mit der fein schaltenden 8-Gang-Automatik 10,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.

(c) Citroen

Wahlweise gibt es auch noch einen Benziner mit 100 PS (74 kW) oder 155 PS (114 kW), oder einen Diesel mit wahlweise 110 PS (81 kW) oder 130 PS (96 kW).

Preislich startet der C4 in Live-Ausstattung bei 20.600,- Euro, der günstigste e-C4 ist ab 35.950,- Euro erhältlich und damit noch immer sehr fair kalkuliert.

Nach unserer ersten Testrunde haben uns der neue C4 und e-C4 auf jeden Fall auf ganzer Länge überzeugt und begeistert. Citroen hat mit diesem Fahrzeug zu alten Tugenden zurück gefunden und bietet dennoch ein Auto auf modernstem Stand der Technik, das auch viel Liebe zum Detail zeigt.

Weitere Infos zu Citroen unter www.citroen.at

Bildergalerie: Citroen C4 und e-C4 – Fahrbericht
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