Seat auf der Smart City Live 2020

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Die Fachmesse Smart City Expo World Congress in Barcelona fand in diesem Jahr virtuell statt – als Smart City Live.

Und Seat war natürlich wieder dabei! Lucas Casasnovas leitet die noch junge Geschäftseinheit Seat MÓ, die sich auf urbane und Mikromobilitätslösungen spezialisiert hat. Er stellte während der Messe die neusten Entwicklungen der Marke für eine nachhaltige und lebenswertere Großstadt vor.

(c) Seat

In seiner Präsentation unterstrich Lucas Casasnovas, „dass Seat Mobilität als ein Grundrecht versteht. Seat MÓ wurde aus dieser Überzeugung heraus geboren. Unser Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger und individueller Mobilität für die Bewohner von Großstädten. Dazu müssen wir deren Verhalten und Gewohnheiten besser kennenlernen und verstehen.“

Barcelona macht’s vor

Eine der jüngsten Innovationen von Seat MÓ ist sein neuer Motosharing-Dienst in Barcelona. Die dazugehörige App ist seit der Einführung vor drei Monaten mehr als 30.000 Mal installiert worden. „Ein Stadtbewohner verbringt durchschnittlich fünf Tage im Jahr im Stau und bei der Parkplatzsuche“, erklärte Lucas Casasnovas. „Unter den europäischen Großstädten hat Barcelona einen der größten Anteile an Motorradfahrern im Stadtverkehr. Für uns war daher klar, dass wir für unsere Heimatstadt ein Motosharing- Konzept entwickeln möchten, mit dem sich die Bewohner schneller, leiser und emissionsfrei fortbewegen können.“

Maßgeschneiderte Mobilität auf Abruf

In seiner Präsentation erklärte der Leiter von Seat MÓ, dass es längst nicht nur um Fahrzeuge geht, sondern inzwischen auch um Plattformen und Verbrauchergewohnheiten. Er betonte: „Wir bewegen uns in Richtung flexiblerer Preismodelle wie Pay-per-Use. Aus diesem Grund basiert unser Sharing-Dienst auf einem On-Demand-Modell. Das bedeutet, dass die Kunden die Option aussuchen können, die am besten zu ihnen passt: Kauf, wöchentliches oder monatliches Abonnement – oder sogar die Abrechnung im Minutentakt.“

Unsere Großstädte durchlaufen aktuell einen Wandel hin zu effizienteren und nachhaltigeren Mobilitätskonzepten. Verkehrsstaus, Parkplatzknappheit und die Einrichtung von Umweltzonen in vielen europäischen Städten sind nur einige der großen Herausforderungen, mit denen sich Behörden, Bewohner und Automobilhersteller gleichermaßen auseinandersetzen müssen – und die durch die aktuelle Corona-Krise eine noch deutlich größere Bedeutung erlangt haben. Gerade individuelle Mobilität ist wieder stärker auf dem Vormarsch.

Nachhaltige Insel mit smarter Technologie

Seat möchte bei diesem Wandel eine aktive Rolle spielen und beteiligt sich daher an einem ambitionierten Projekt der griechischen Regierung in Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Konzern: Die Mobilität der griechischen Insel Astypalea soll vollständig emissionsfrei und rein elektrisch umgestaltet werden. Seat steuert dazu seinen ersten vollelektrischen E-Scooter als nachhaltige Mikromobilitätslösung bei.

Lucas Casasnovas präsentierte auch seine eigene Vision von der Stadt der Zukunft, „die nachhaltiger, effizienter und leiser sein wird. Wir werden sowohl im privaten als auch im öffentlichen Verkehrsbereich multimodale Mobilitätslösungen und -produkte erleben, die sich ergänzen. Wir hoffen, dass das Projekt in Griechenland der Auftakt für weitere Projekte in anderen Städten sein wird. Denn das ist unsere Vision: aktiv daran mitzuwirken, unsere Lebensräume nachhaltig und emissionsfrei zu gestalten.“

Das Projekt, das im Jahr 2021 beginnen soll, sieht vor, die existierenden öffentlichen und privaten Verkehrsmittel nach und nach durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen. Dazu soll auch die notwendige Infrastruktur aufgebaut werden, um die Elektromobilität auf der Insel mit erneuerbarer Energie zu betreiben.

Smart City Expo: jährlicher Treffpunkt für Visionäre urbaner Mobilitätslösungen

Im Jahr 2018 präsentierte Seat bei der Smart City Expo das erste Fahrzeug in der Unternehmensgeschichte, das kein klassisches Automobil ist: den rein elektrischen Seat e- Kickscooter. Seither ist Seat jedes Jahr auf der Fachmesse vertreten. Im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen seine erste Konzeptstudie für einen vollelektrischen E-Roller vor und kündigte die Gründung einer neuen Geschäftseinheit an, die die Entwicklung seiner Mikromobilitätsstrategie auf Produkt- und Dienstleistungsebene vorantreiben soll. Dazu wurde in Zusammenarbeit mit Seat:CODE eigens eine neue technologische Plattform aufgesetzt.

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