Autofahrer weiter Melkkühe der Nation

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Heute hat die österreichische Regierung den nächsten Angriff auf die Geldbörse der Autofahrer ausgerufen. Bleibt die Frage, wie weit es noch gehen soll?

Die Zeiten, in denen zumindest Treibstoff in Österreich geringfügig billiger war als in den meisten Nachbarländern, sind bald auch vorbei. Unsere Regierung hat den nächsten Angriff auf die Melkkühe der Nation schon geplant.

Mit einer Erhöhung der Mineralölsteuer auf Diesel um 5 Cent und auf Benzin um 4 Cent zeigen die Regierungsparteien wieder ihre ganze Einfallslosigkeit. Statt zu sparen, wo es leicht möglich ist, werden die Bürger weiter geschröpft.

Aber auf unsere Kosten ist unseren Politikern ja leider nichts zu teuer. Egal, ob Flughafenausbauten, die im Verhältnis mehr kosten wie woanders ein komplett neuer Flughafen, oder die Zahl der Abgeordneten pro Einwohner, die in kaum einen anderen Land höher als in Österreich ist.

(c) Stefan Gruber

Nur dort muss man nicht einsparen, solange man einfach alles, was viel Geld bringen kann, einfach erhöht und weitere Steuern erfinden und einführen kann.

Während in anderen Ländern Autos mit 8% (tlw. USA), 15% (tlw. Kanada) oder 19% (Deutschland) besteuert sind, hat man bei uns bis zu 45% Steueranteil an einem PKW. Grund ist eine mittlerweile dreifache Besteuerung. Neben Umsatzsteuer und der eigentlich als Umweltsteuer eingeführten NOVA, gibt es jetzt dann auch noch eine CO2 -Abgabe.

Nicht, dass dies auch nur ansatzweise etwas für die Umwelt bringen würde, der einzige Zweck ist, damit die Staatskassen zu füllen. Wenn man wirklich Interesse an der Umwelt hätte, würde man zum Beispiel in Wien die Ampeln so schalten, dass man nicht bei jeder wieder neu anfahren muss. So braucht man nämlich in Wien mit einem 80 PS Golf mehr Benzin als in Toronto oder New York mit einem Chrysler 300C mit 250 PS, was wir schon mehrmals prüfen konnten.

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Dabei ist auch noch zu beachten, dass die NOVA, also eine Steuer mit Spitznamen, mit der UST gleich nochmals besteuert wird. So  kommt man bei einem Luxusauto schon auf 39,2% Steuern, zu denen sich dann noch die CO2-Abgabe hinzu fügt.

Aber selbst bei einem gehobenen Mittelklasseauto wie einem Mercedes C200 CDI mit 136 PS muss man schon mindestens 8.700,- Euro an den Staat überweisen, wer dann noch für die Sicherheit und den Komfort ein paar Extras hinzu fügt, darf gleich 13.244,- Euro dem Staat zur weiteren Verschwendung überlassen.

Dass die jährliche KFZ-Steuer auch noch höher als in den meisten anderen Ländern dieser Welt ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden.

Warum es da noch unsere Politiker wundert, wenn über 20% erst gar nicht mehr zur Wahl gehen und die Opposition immer mehr dazu gewinnt, bleibt wohl nur für Leute mit einem IQ unter dem eines Tankdeckels ein Rätsel.

Aber anscheinend kann man nicht mehr von Politikern erwarten, der Berufsgruppe die ihren Beruf als eine der wenigen in Österreich ohne irgendeine Befähigung ausüben darf…

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