DS 7 Crossback E-TENSE 300 EAT8 4×4 Be Chic – Testbericht

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Der DS 7 Crossback ist jetzt auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb erhältlich. Wir verraten in unserem Test, wie hoch der Sparfaktor und wie hoch der Spaßfaktor ist.

DS 7 Crossback Frontansicht
DS 7 Crossback Frontansicht (c) Stefan Gruber

Die Marke DS vereint typische Merkmale des Citroen DS mit der Extravaganz, die man zum Beispiel auch von Saab gekannt hat. Damit spricht die Marke gleich zwei Zielgruppen an, die viele Jahre kaum eine Alternative für sich gefunden hben.

Mit dem DS 7 Crossback hat die Citroen-Nobelmarke DS zudem jetzt einen extravaganten SUV mit edlem Ambiente im Programm. Für jene, die auch auf Effizienz setzen, dabei aber nicht auf Fahrspaß verzichten möchten, gibt es nun die Plug-in-Hybrid-Version.

Vorab ist nur die Topversion mit Allradantrieb und einer Systemleistung von 300 PS erhältlich, wir waren dafür bei unserem Test bescheiden und haben den Luxus-SUV in der Basisausstattung „Be Chic“ gewählt.

So richtig nackt ist aber auch diese Version nicht wirklich. Immerhin gibt es zum Listenpreis von 50.290,- Euro schon eine sehr gute Basisausstattung.

DS 7 Crossback Heckansicht
DS 7 Crossback Heckansicht (c) Stefan Gruber

Unter anderem sind 19“-Leichtmetallfelgen, ein Multimediasystem mit 12“-Touchscreen und Navi, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Keyless-System, die DS Active Scan Suspension und noch vieles mehr mit an Bord.

Für noch mehr Luxus sorgten in unserem Testfahrzug die DS Inspiration Rivoli Ausstattung, das Advanced Safety Paket, eine Metallic-Lackierung, eine Einparkhilfe vorne inkl. Rückfahrkamera, eine silberne Dachreling sowie die DS Active LED Vision Scheinwerfer.

Der Gesamtpreis liegt damit bei 59.696,- Euro, wobei hier noch immer etwas Luft nach oben vorhanden ist, wenn man z.B. noch klimatisierte Sitze, ein Panoramadach oder einen adaptiven Tempomat möchte.

Sehr luxuriöser Innenraum

Im Innenraum zeigt sich der DS 7 in dieser Ausstattung aber ohnedies schon mehr als luxuriös. Er kann hier ohne Probleme mit Fahrzeugen der Luxusklasse mithalten.

DS 7 Crossback Innenraum
DS 7 Crossback Innenraum (c) Stefan Gruber

So sind unter anderem die Tür- und Armaturenverkleidung mit in Rautenmuster gestepptem Leder bezogen, und es gibt auch jede Menge Alu-Dekor.

Das Rautenmuster findet man zudem wirklich im ganzen Auto verteilt, womit die Designer viel Liebe zum Detail zeigen.

Egal ob Audioboxenverkleidung, Tachodarstellung, Navi-Display oder die extravagant gestalteten Tasten auf der dicken Konsole zwischen Fahrer und Beifahrer, die Raute hat überall Platz gefunden.

DS 7 Crossback Innenraum
DS 7 Crossback Kofferraum (c) Stefan Gruber

Nette Details sind auch die beim Start nach oben klappende Analoguhr oberhalb des Touchscreens, oder die vielen Darstellungsmöglichkeiten des digitalen Cockpits.

Eine Sensation ist auch der 12“-Touchscreen, der mit einem gestochen scharfen Bild und einer schönen Darstellung von Menüs und Karten überzeugen kann. Darunter befinden sich zudem Schnellwahltasten und ein Lautstärkeregler.

Auch bei den Ablagen hat man nicht gespart, neben Getränkehaltern steht auch eine große Ablage im unteren Teil der Mittelkonsole zur Verfügung.

DS 7 Crossback Seitenansicht
DS 7 Crossback Seitenansicht (c) Stefan Gruber

Das Platzangebot ist für Fahrer und Beifahrer sehr großzügig bemessen, im Fond ist es etwas enger, aber für kleinere Personen oder kürzere Strecken immer noch ordentlich groß.

Im Vergleich zu vielen anderen Herstellern hat es DS auch geschafft, dass das Kofferraumvolumen beim Plug-in-Hybrid unverändert groß bleibt. So finden fünf Passagiere und 550 Liter Gepäck Platz.

Der DS 7 Crossback E-TENSE 300 soll aber nicht nur Luxus ohne Ende bieten, sondern auch beim Fahrspaß mit viel Kraft und hoher Effizienz punkten können.

Drei Motoren sind an Bord

Ein 1,6 Liter-Turbobenziner mit 200 PS (147 kW) wird von zwei Elektromotoren unterstützt. Ein E-Motor ist an der Vorderachse, der andere an der Hinterachse.

DS 7 Crossback Frontansicht
DS 7 Crossback Frontansicht (c) Stefan Gruber

Die Systemleistung liegt bei 300 PS (220 kW) und das Systemdrehmoment bei 450 Nm. Der Verbrennungsmotor liefert dabei 300 Nm bei 3.000 u/Min.

Mit der 13,2 kWh großen Batterie sollen rund 58 Kilometer rein elektrisch möglich sein, was man in der Praxis auch durchaus erreichen kann. Die Höchstgeschwindigkeit im E-Modus liegt bei 135 km/h, sonst ist man bis zu 240 km/h schnell unterwegs.

Wenn alle drei Motoren zusammenarbeiten, sprintet man in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, wobei man hier eine wirklich sensationelle Schubkraft verspürt. Die Schaltung erfolgt über eine wunderbar schaltende 8-Gang-Automatik.

Wir konnten bei unserem Test nicht umhin den Fahrspaß in vollen Zügen zu genießen, und so sind wir nach 100 Kilometern auch auf einen Durchschnittsverbrauch von 3,7 Litern gekommen. Laut Werk sollte man mit 1,3 Litern auskommen. Auch bei sanfterem Gasfuß scheint dieser Wert aber etwas unrealistisch.

Wer täglich nicht mehr als rund 50 Kilometer absolviert, kann aber immer rein elektrisch unterwegs sein, auch wenn auf dieser Distanz eine Autobahnetappe dabei ist. Aber auch ohne Aufladen der Batterien ist man im Hybrid-Modus sehr sparsam unterwegs.

Sparsam auch im Hybrid-Modus

Nach rund 300 Kilometern Distanz, ohne die Batterien dazwischen zu laden, sind wir auf einen Verbrauch von 6,3 Litern gekommen, was für ein Auto dieser Leistungsklasse ein Top-Wert ist.

DS 7 Crossback Heckansicht
DS 7 Crossback Heckansicht (c) Stefan Gruber

Dabei könnte man auch während der Fahrt die Batterien durch den Motor aufladen lassen. So kann man nach einer weiten Autobahnetappe bei der Fahrt in Umweltzonen wieder rein elektrisch unterwegs sein.

Der Fahrer kann auch aus verschiedenen Fahrprogrammen wählen, wobei man im normalen Fahrmodus perfekten Komfort und viel Fahrfreude erlebt. Durch die spezielle Federung ist der DS 7 sehr komfortabel, erst im Sport-Modus wirkt er deutlich straffer.

DS 7 Crossback Frontansicht
DS 7 Crossback Frontansicht (c) Stefan Gruber

Die Straßenlage ist aber durch den niedrigen Schwerpunkt in jedem Modus mehr als perfekt, dank dem Allradantrieb wird zudem die Kraft immer gut auf die Straße gebracht. Selbst bei voller Beschleunigung und auf kurvigen Straßen ist der SUV nicht aus der Ruhe zu bringen.

Der DS 7 Crossback verfügt auch über eine gute Sicherheitsausstattung, dass ein adaptiver Tempomat aber nur gegen Aufpreis erhältlich ist, trübt den sonst so perfekten Eindruck, den der Franzose hinterlassen hat.

Auf jeden Fall bietet DS mit diesem Modell den perfekten Mix aus viel Luxus, viel Fahrspaß und einem hohen Maß an Effizienz.

Was uns gefällt:

Das Design, die Straßenlage, die Ausstattung, der Fahrspaß, die Effizienz, die Automatik

Was uns nicht gefällt:

 Dass kein adaptiver Tempomat zur Serienausstattung zählt

Testzeugnis:

Ausstattung Sicherheit: 2

Ausstattung Komfort: 1

Verbrauch: 1

Fahrleistung: 1

Fahrverhalten: 1

Verarbeitung: 1

Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1

Platzangebot Rückbank: 2-

Kofferraum: 1

Ablagen: 1

Übersichtlichkeit: 2

Fact Box DS 7 Crossback E-TENSE 4×4 Be Chic

Preis in Euro
Testwagenpreis ohne Extras50.290,00
Testwagenpreis mit Extras:59.696,00
davon Steuern9.949,33
Technische Daten
Zylinder4
Hubraum in ccm1.598
Leistung PS/KW200/147
Max. Drehmoment Nm/bei U/min300/3.000
Systemleistung PS/KW300/221
Getriebe8 Gang Automatik
AntriebsartAllradantrieb
Fahrleistung und Verbrauch
0 – 100 km/h in sek.6,5
Höchstgeschwindigkeit in km/h240
Durchschnittsverbrauch in Liter1,3
CO2 Ausstoß pro km in Gramm30
Abmessungen und Gewichte
Länge in cm457,3
Breite in cm209,8
Höhe in cm (inkl. Dachgalerie)162,5
Radstand in cm273,6
Kofferraumvolumen in Liter555
Tankinhalt in Liter43
Leergewicht in kg1.900
Zulässiges Gesamtgewicht in kg2.400
Max. Zuladung in kg500

Weitere Infos zu DS Automobiles unter www.dsautomobiles.at

Bildergalerie: DS 7 Crossback E-TENSE 300 EAT8 4×4 Be Chic – Testbericht
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