Ford forscht für mehr Sicherheit

Ford entwickelt Technologie, um Fahrrad- und Autofahrer vor “Dooring“-Unfällen zu schützen.

Jedes Jahr werden zahlreiche Unfälle dadurch verursacht, dass Fahrer oder Passagiere die Fahrzeugtür öffnen und sich unglücklicherweise gerade ein Radfahrer neben dem Fahrzeug befinden.

(c) Ford

In Österreich kommt es jährlich zu hunderten sogenannter “Dooring“-Unfälle, die mitunter schwerwiegende Folgen haben und von denen auch Motorradfahrer und Nutzer von E-Scootern betroffen sein können.

Ford hat nun eine Technologie entwickelt, die es künftig ermöglichen könnte, solche Unfälle zu vermeiden. Die Ausstiegswarnfunktion bietet Verkehrsteilnehmern und Fahrzeuginsassen visuelle und akustische Warnungen, wenn das System feststellt, dass das Öffnen der Tür eines Autos zu einer Kollision führen könnte. Das System könnte auch verhindern, dass sich eine Fahrzeugtür in solchen Gefahrenmomenten vollständig öffnet.

Für Ford-Fahrzeuge ist bereits eine Technologie verfügbar, die Radfahrer automatisch erkennt und Notfallbremsungen einleiten kann. Überdies hilft der Toter-Winkel-Assistent (BLIS – Blind Spot Information System) dabei, andere Fahrzeuge und Hindernisse im schwer einsehbaren toten Winkel zu erkennen und weist mittels eines Lichtsignals im jeweiligen Außenspiegel auf mögliche Gefahren hin. Die hierfür eingesetzten Sensoren können auch für eine Ausstiegswarnfunktion genutzt werden. Das System analysiert und versteht Bewegungen von sich nähernden Fahrrädern oder E-Scootern, sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs.

Wenn das System beim Öffnen der Fahrzeugtür eine drohende Kollision erkennt, werden der Fahrer beziehungsweise die Beifahrer von einem akustischen Signal vor der Gefahr gewarnt. Deutlich erkennbare LED-Lichter an der Verkleidung des Außenspiegels beginnen für Radfahrer zu blinken. Eine weitere Warnung erfolgt durch einen roten LED-Leuchtstreifen entlang der Türinnenverkleidung, der beim Öffnen der Tür für herannahende Verkehrsteilnehmer sichtbar wird. Die Ingenieure testen außerdem einen neuen Mechanismus für die Autotür, der vorübergehend verhindert, dass sie sich vollständig öffnet, bis die Ausstiegswarnfunktion feststellt, dass sich der vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer wieder sicher vom Fahrzeug entfernt hat. Diese Funktion kann im Notfall manuell außer Kraft gesetzt werden.

Nach unternehmensinternen Tests mit Fahrern und Radfahrern werden Ford-Ingenieure in den kommenden Monaten außerdem Kundenbefragungen durchführen. Die Tests sollen unter anderem sicherstellen, dass die Technologie zu den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Verkehrsteilnehmer in den verschiedenen Märkten passt, wobei auch rechts- und links-gelenkte Fahrzeuge sowie unterschiedliche Straßen- und Fahrspurkonfigurationen berücksichtigt werden.

Schauen Sie sich das Video an: https://youtu.be/W9RWdQK6oaY

„Radfahrer und zunehmend auch E-Scooter müssen auf unseren stark befahrenen Straßen täglich auf ihre Sicherheit achten, einschließlich der Vermeidung plötzlich geöffneter Autotüren“, sagte Friederike Philipsenburg, Vehicle Architecture Engineer, Ford of Europe.

„Die Ausstiegswarnfunktion ist nur eine der Möglichkeiten, wie wir dazu beitragen, die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen – ganz gleich, ob sie auf zwei oder vier Rädern unterwegs sind“.

Weitere Infos zu Ford unter www.ford.at

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