Cupra Ateca von ABT – Fahrbericht

Die Tuningschmiede ABT hat sich jetzt auch des neuen Cupra Ateca angenommen. Wir hatten schon die Gelegenheit für eine erste Ausfahrt.

Schon der normale Cupra Ateca kann es mit dem Porsche Macan locker aufnehmen und bietet Sportwagenfeeling in einem Familien-SUV.

(c) Cupra/ABT

Dass beim serienmäßigen 2,0 TSI-Motor mit 300 PS noch nicht das Ende des Möglichen erreicht ist, zeigt jetzt ABT mit einem Tuning-Paket für den schnellen Spanier.

Nach der Leistungskur bei den Tuning-Spezialisten liefert der Benziner nun 350 PS (257 kW) und ein maximales Drehmoment von 440 Nm. Aber auch optisch hat ABT den Cupra Ateca noch verfeinert.

(c) Cupra/ABT

Die ABT-Version glänzt mit speziellen 20″-Leichtmetallfelgen, die wahlweise in Glossy Black oder Matt Black erhältlich sind, sowie den ABT Fahrwerksfedern, die eine Tieferlegung um ca. 25 – 30 mm bringen.

Erwartungsgemäß war die Vorfreude auf die erste Ausfahrt sehr groß, denn schon die Serienversion hat in unserem Test für große Begeisterung gesorgt.

(c) Cupra/ABT

Akustisch sind nach dem Start keine Unterschiede merkbar, der Sound des Serienfahrzeugs ist aber ohnedies schon sehr fein, vor allem da er nur bei voller Beschleunigung wahrnehmbar ist und man auch gemütlich mit dem SUV unterwegs sein kann.

Das gemütliche Dahingleiten funktionierte gleich nach dem Start im ersten Stau auch ganz wunderbar, zudem haben wir gleich positiv festgestellt, dass die Tieferlegung keine gravierenden Nachteile beim Fahrkomfort hat, die Schlagloch übersäten Straßen in Wien werden auch mit der getunten Version noch so komfortabel bewältigt, dass man nicht gleich einen Chiropraktiker engagieren muss.

(c) Cupra/ABT

Endlich dem Stauwahnsinn von Wien entflohen, konnten wir auf der Autobahn mal die Beschleunigung genießen, die nochmals eine Spur besser als bei der Serienversion ist. Der von ABT verfeinerte Ateca hat gefühlt in jeder Situation noch mehr Kraft und stellt diese noch brachialer zur Verfügung.

(c) Stefan Gruber

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen nur noch 5,0 Sekunden, und man ist bis zu 255 km/h schnell unterwegs, was wir unserem Führerschein zuliebe nicht probiert haben. Dennoch hat uns auch der Zwischensprint von rund 60 km/h auf 130 km/h vollends überzeugt, diese Aufgabe wird nämlich so spielend absolviert, wie man es vor einigen Jahren nur reinrassigen Sportwagen zugetraut hätte.

(c) Cupra/ABT

Die ABT-Version ist auf jeden Fall nochmals spürbar dynamischer zu bewegen und macht wirklich richtig viel Spaß. Der Aufpreis hält sich zudem in annehmbaren Grenzen, für das gesamte Paket inkl. Felgen müssen 5.390,- Euro + Einbau einkalkuliert werden.

(c) Stefan Gruber

Dafür gibt es danach auch weiterhin die 5-Jahres-Garantie von Seat, und man hat die Sicherheit, dass selbst der Porsche Macan S oder der Cayenne S nur noch das schöne Heck des Ateca zu Gesicht bekommen.

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