Nissan Juke Facelift – Fahrbericht

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Für das neue Modelljahr hat Nissan den Juke im Detail verfeinert, wie sich die Verbesserungen in der Realität auswirken, verraten wir in unserem Fahrbericht.

Der Nissan Juke ist mittlerweile nach dem Qashqai an zweiter Stelle bei den Nissan-Verkaufszahlen. Über 80 Prozent der Käufer sind dabei von anderen Marken zu Nissan gekommen.

(c) Nissan
(c) Nissan

Nissan ruht sich angesichts des tollen Erfolgs des Juke aber nicht aus, sondern hat ihn für das neue Modelljahr nochmals verbessert und aufgefrischt.

Optisch erkennt man den neuen Juke erst auf den zweiten Blick, die neuen Leuchteinheiten mit LED-Tagfahrlicht sind dabei die markantesten Neuerungen. Aber auch die Heckleuchten haben sich leicht geändert.

Komplett neu sind hingegen die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten, die der neue Juke bietet. Neben den neuen Farben Ink Blue Metallic, Solid Red und Sunlight Yellow kann der Juke auch mit verschiedenen Accessoires individuell gestaltet werden.

(c) Stefan Gruber
(c) Stefan Gruber

So können die Scheinwerferumrandungen, Leichtmetallfelgen, Spiegelabdeckkappen und weitere Dekorleisten in verschiedenen Kontrastfarbtönen gewählt werden, die sich auf Wunsch dann auch im Innenraum rund um die Lüftungsdüsten, den Schalthebel und an anderen prominenten Stellen wiederfinden.

Im Innenraum selbst erkennt man die Neuerungen ebenfalls erst auf den zweiten Blick, das neue Nissan Connect System wurde leicht adaptiert. Großzügiger ist der Juke dabei beim Kofferraumvolumen geworden, welches um rund 40% gewachsen ist und nun 354 Liter Stauraum bietet.

(c) Nissan
(c) Nissan

Der neue Juke kann aber auch mit einer Spurverlassenswarnung, einem Toter-Winkel-Warner und einer Bewegungserkennung ausgerüstet werden. Ebenso steht nach wie vor der Round View Monitor zur Verfügung, der Einparkmanöver erleichtert.

Bei der Motorisierung stehen der 1,5 Liter dCi Dieselmotor mit 110 PS, der 1,6 Liter Benziner mit 94 PS oder in Verbindung mit dem CVT-Getriebe mit 117 PS, der 1,2 Liter DIG-T mit 115 PS oder der bewährte 1,6 DIG-T mit 190 PS zur Wahl.

(c) Nissan
(c) Nissan

Auf einer ersten Ausfahrt haben wir den starken Benziner in Kombination mit Allradantrieb und dem Xtronic CVT-Getriebe testen können.

Der frisch geliftete Juke präsentierte sich dabei wesentlich komfortabler als bisher, und auch bei der Geräuschdämmung hat Nissan nochmals nachgelegt.

(c) Nissan
(c) Nissan

Man hat das Gefühl, dass man mit einem Fahrzeug einer höheren Klasse unterwegs ist, lediglich Komfort-Features wie eine Mittelarmlehne vorne oder ein in der Länge verstellbares Lenkrad fehlen einem.

Dank dem automatischen Allradantrieb wird die Kraft auch sehr gut auf alle vier Räder verteilt, und man kann auf Wunsch sehr sportlich unterwegs sein. Die Xtronic kämpft im Juke jedoch noch mit den altbewährten CVT-Problemen wie dem nervigen Motorsound bei voller Beschleunigung.

(c) Stefan Gruber
(c) Stefan Gruber

Die Änderungen im Detail haben dem Juke jedoch sehr gut getan, und er wird mit der frischen Optik sicher wieder viele neue Kunden gewinnen können, da auch nach wie vor das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut ist.

Mit dem 94 PS starken Benziner startet der Juke in Visia-Ausführung schon ab 15.990,- Euro, wobei hier schon ABS, ESP, sechs Airbags, ein Soundsystem mit vier Lautsprechern, LED-Tagfahrlicht und eine Wegfahrsperre an Bord sind.

(c) Nissan
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Der ab 19.500,- Euro erhältliche Acenta hat dann neben dem 1,2 Liter Dig-T Motor mit 115 PS auch noch eine Klimaautomatik, Tempomat, das Nissan Dynamic Control System, 17“-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer und eine Bluetooth-Schnittstelle an Bord.

Im ab 21.790,- Euro teuren Topmodell Juke Tekna kommt ebenfalls der 1,2 Liter Dig-T zum Einsatz, bei der Ausstattung kann man sich aber noch über das Nissan Connect System mit Navi, das Nissan Safety Shield, den Around View Monitor, Intelligent Key, das Nissan Design Studio Interieur und eine Sitzheizung vorne freuen.

Zu haben ist der frisch geliftete Juke ab 26. Juni 2014.

Bildergalerie: Nissan Juke Facelift – Fahrbericht
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