Honda CR-V – Fahrbericht

Die vierte Generation des Honda CR-V steht in den Startlöchern, wir konnten schon jetzt erste Fahreindrücke sammeln.

Als im Jahr 1995 die erste Generation des CR-V gestartet ist, war dieser einer der Mitbegründer der kompakten SUV. Mit der vierten Generation bringt Honda jetzt sein Zugpferd rundum erneuert, aber mit altem Charme, in Stellung.

(c) Honda

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue CR-V wesentlich dynamischer geworden, sowohl bei der Optik als auch beim Antrieb. Mit seiner markanten Front, die jetzt auch über LED-Tagfahrleuchten verfügt, und der fließenden Linie wirkt der CR-V schon im Stand sehr sportlich.

Durch einen neuen Allradantrieb und einige Änderungen bei der Radaufhängung und dem Fahrwerk soll der neue CR-V aber auch bei der Fahrdynamik glänzen und PKW-Feeling und Fahrspaß bieten.

Technisch wurde der neue CR-V ebenfalls kräftig überarbeitet. Die neue CR-V Genration gibt es auf Wunsch auch mit adaptivem Tempomat, aktivem Spurhalteassistenten, schlüssellosem Zugangs- und Startsystem, einer Rückfahrkamera und einer elektrischen Heckklappe.

(c) Honda

Die Kunden können beim neuen CR-V zwischen fünf Ausstattungslinien und neun Farben wählen. Schon in der Basisversion “S” gibt es ESP, ABS, sechs Airbags, eine Bergan- und Bergabfahrhilfe, den Trailer Stability Assist TSA, Tempomat, elektrische Fensterheber vorne und hinten und 17″-Leichtmetallfelgen.

Über dem “S” rangieren die Ausstattungslinien “Comfort”, “Elegance”, “Lifestyle” und “Executive”. Bei der Motorisierung können die Kunden zwischen dem 2,0 i-VTEC Benzinmotor mit einer Leistung von 155 PS (114 kW) und dem 2,2 i-DTEC Dieselmotor mit einer Leistung von 150 PS wählen.

(c) Honda

Beide Versionen kommen serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe, können aber auch mit einem 5-Gang-Automatikbetriebe bestellt werden. Erstmals gibt es den CR-V auch nur mit Frontantrieb, diese Antriebsversion bleibt jedoch dem Benzinmotor bis zur “Elegance”-Ausstattung vorbehalten.

Bei einer ersten Präsentation konnten wir schon den Diesel sowohl mit manueller Schaltung, als auch mit der 5-Gang-Automatik näher kennen lernen.

(c) Honda

Obwohl der neue CRV mit einer Länge von 457 cm gegenüber dem Vorgänger nicht gewachsen ist, bietet er im Innenraum noch großzügigere Platzverhältnisse. Das neu gestaltete Armaturenbrett wirkt sehr modern und unterstreicht in Kombination mit der großen Windschutzscheibe und dem optionalen Panoramaglasdach das luftige Raumgefühl im CR-V.

Aber auch auf den Rücksitzen können sich die Passagiere über viel Platz freuen, und mit einem Kofferraumvolumen von 589 Liter markiert der CR-V auch beim Fassungsvermögen den Bestwert in seiner Klasse. Dank dem Easy-Fold-Down-Rücksitzsystem können die hinteren Sitze mit nur einem Handgriff umgeklappt werden, und das Ladevolumen steigt auf 1.669 Liter.

(c) Stefan Gruber

Gleich nach dem Start fällt auch die verbesserte Geräuschdämmung positiv auf. Selbst in kaltem Zustand dringt kaum ein Diesel-Nageln in den Innenraum, und selbst bei hohem Tempo dringen weder Wind-, noch Abroll- oder Motorgeräusche an die Ohren der Passagiere, hier bietet der CR-V wirkliches Premium-Ambiente.

Die Sitze sind ebenfalls sehr bequem, könnten jedoch für groß gewachsene Menschen eine bessere Schenkelauflage bieten.

(c) Honda

Trotz seines Gewichts von rund 1,8 Tonnen lässt sich der CR-V auch sehr spritzig bewegen und bietet nicht nur PKW-Fahrfeeling, sondern auch jede Menge Fahrspaß. Der neue Allradantrieb versorgt gleich zum Start alle vier Räder mit Kraft, wodurch gleich beim Anfahren eine sehr gute Traktion erreicht wird.

Eine sehr gute Kurvenlage und gute Fahrleistungen unterstreichen den positiven Ersteindruck zusätzlich. Überrascht waren wir auch von der 5-Gang-Automatik, die ebenfalls die Leistung sehr ansprechend umsetzt und dem manuellen Schaltgetriebe in puncto Fahrspaß um nichts nachsteht.

(c) Honda

Auf dem Papier ist der manuell geschaltete CR-V beim Sprint von 0 auf 100 km/h mit 9,7 Sekunden zwar fast eine Sekunde schneller als der Automatik-CR-V, der 10,6 Sekunden benötigt, in der Praxis ist dieser Unterschied aber nicht zu merken.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beiden Modellen bei 190 km/h. Sehr angenehm sind auch die direkte Lenkung und der gute Lenkeinschlag des CR-V. So lässt sich das kompakte SUV, welches auch sehr übersichtlich ist, leicht in enge Parklücken manövrieren.

(c) Honda

Trotz der spritzigen Fahrwerte soll der neue CR-V auch sparsamer geworden sein. Beim Diesel mit manueller Schaltung liegt der Verbrauch jetzt bei 5,6 Liter und der CO2-Ausstoß bei nur noch 149 g statt den 171 g des Vorgängers.

Erhältlich ist der neue Honda CR-V ab 9. November 2012, im Vergleich zum Vorgänger ist er zudem auch günstiger geworden, da es nun auch eine 2WD-Version gibt.

Der Basispreis für den 2,0 i-VTEC 2WD S liegt bei 25.590,- Euro. Für den 2,2 i-DTEC 4WD Diesel in der mittleren Ausstattungslinie Elegance sind dann 34.280,- Euro fällig. Das Topmodell, der 2,2 i-DTEC 4WD Executive AT, schlägt sich mit 43.800,- Euro zu Buche.

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