Neue private Carsharing-Plattform in Österreich

Mit carsharing24/7 gibt es auch in Österreich eine Plattform für Carsharing unter Privatpersonen;  wir verraten, wie das funktioniert.

Die Idee, eine Plattform für privates Carsharing in Österreich zu verwirklichen, fand ihren Ursprung im April 2011, wo Gründer Robert Reithofer, der selbst ein Auto mit zwei Freunden teilt, seine positiven Erfahrungen zum Anlass genommen hat, um carsharing24/7 zu entwickeln.

(c) carsharing24/7

Das Ziel der Plattform ist es, dass sich viele Menschen auf einfache Weise ein Auto teilen, um so Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Im Vergleich zu kommerziellen Carsharing-Möglichkeiten soll das private Netzwerk den Vorteil bieten, dass es günstiger ist.

Carsharing24/7 bietet zudem die Möglichkeit, dass sich Personen zu einem Team zusammenschließen und dauerhaft ein Fahrzeug miteinander teilen. Aber auch Menschen, die kein Auto haben, kommen über die neue Plattform günstig zu einem Auto für einen Tag, oder eine Urlaubsreise.

Die Palette der angebotenen Fahrzeuge soll vom Kleinwagen bis zum Wohnmobil reichen. Die Mitgliedschaft und Anmeldung selbst ist kostenlos möglich. Der Vorteil für den Autobesitzer ist, dass er die Standzeiten seines Fahrzeugs nutzen kann, um seine Kosten zu reduzieren.

Der Preis für das Fahrzeug setzt sich nämlich aus den Fixkosten zusammen und ist daher pro Fahrzeug auch unterschiedlich. Im Vergleich zum gewerblichen Carsharing ist das private Carsharing aber günstiger, da hier rein die Fixkosten verrechnet werden. So kommen laut einem Beispiel von carsharing24/7 drei Fahrten pro Monat bei einem gewerblichen Anbieter auf rund 109,- Euro, beim privaten carsharing gibt es die gleiche Leistung schon ab 50,- Euro.

Um auch eine rundum gute Absicherung im Falle eines Unfalls zu haben, arbeitet das Team von carsharing24/7 derzeit noch an einer Lösung mit einem Versicherungsunternehmen, bei dem für die Mietdauer jeweils ein eigener Vollkasko-Vertrag inkl. Beibehaltung der Bonus/Malus-Stufe inkludiert sein soll.

Zwar gibt es natürlich ein Übernahmeprotokoll und einen Überlassungsvertrag, das Risiko bei einem nicht Vollkasko versicherten Auto wäre aber dennoch für den Fahrzeugvermieter recht hoch. Bei Vollkasko versicherten Fahrzeugen sollte es indes kein Problem geben, nur sollten Interessenten sicherheitshalber mit ihrer Versicherung vorab abklären, ob die Versicherung eventuell nicht nur für einen eingeschränkten Benutzerkreis (z.B. Familienmitglieder) gilt.

Nähere Informationen zum privaten Carsharing gibt es unter www.carsahring247.com. Für jene, die ihr Auto nicht so oft brauchen und auch nicht persönlich an ihrem Gefährt hängen, sicher eine gute Möglichkeit, die Fixkosten für das Fahrzeug zu reduzieren.

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